Warum Wildnispädagogik?

„Ich bin berührt, wenn ich die Verbindung spüre mit meinen Mitmenschen, mir selbst, und allem, was mich umgibt.“

Wildnispädagogik fördert die Verbindung mit der Natur, unseren Mitmenschen und mit mir selbst. Durch Entschleunigung und Erweiterung der Wahrnehmung nehme ich die Natur intensiver wahr. Durch das Leben mit der Natur baue ich Verbindungen auf zu Pflanzen, Bäumen, Tieren... und binde mich wieder ein in die Kreisläufe. Ich werde achtsamer.

Wildnispädagogik basiert auf der Lebensweise unserer Jäger-& Sammlervorfahren. Lebewesen leben uns vor, im Einklang mit Anderen zu sein, wenn ihre Lebensgrundlage darauf beruht. Wildnispädagogik sucht Gemeinsamkeiten von Kulturen, die sich als sozial und ökologisch nachhaltig bewährt haben. In Verbundenheit treffe ich für Alle nachhaltig gesunde Entscheidungen. Durch Wahrnehmungserweiterung, praktische Handwerkliche Fähigkeiten, Wissen über die Tier- & Pflanzenwelt und die Frage, wie ich in der Wildnis komfortabel leben kann, kommt notwendigerweise auch mein Umgang mit der Gemeinschaft ins Spiel. Meine Achtsamkeit für mich selbst und meinen Umgang mit Anderen wächst.

Wildnispädagogik bedeutet somit stets auch, wieder zu lernen, wie ich mein inneres Gleichgewicht erhalte und dauerhaft ausgeglichen und in Frieden mit Anderen leben kann. In meinen Kursen geht es immer auch um Gemeinschaft: Soziale Kompetenzen, Konfliktlösung, Verbindung durch Musik, Geschichtenerzählen, Spiele, Clanleben...

Wildnispädagogik vermittelt dieses Wissen, insbesondere über Erfahrungslernen, auf der Basis von Koyote-Mentoring, die Kunst der Lern- und Prozessbegleitung.

Leben in der „Wildnis“ bietet ein geeignetes Umfeld, um wieder in Einklang zu kommen. Wildnis ist jedoch überall um uns herum und in uns zu finden.